Jeder dritte erwachsene Bundesbürger ist lt. deutscher Adipositasgesellschaft deutlich übergewichtig und sollte aus medizinischen Gründen Gewicht abnehmen.
Eine Adipositas liegt ab einem Bodymassindex (BMI) von 30 kg/m² vor. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit dem Anteil von Körperfett und dessen Verteilung. Indikatoren dafür sind der Bauchumfang und Fettverteilung an inneren Organen sowie das Taille-Hüft-Verhältnis. Diese Faktoren beeinflussen den Zuckerstoffwechsel besonders ungünstig und gelten als wesentliche Indikatoren für das metabolische Syndrom. Fettstoffwechselstörungen und Diabetes sind vielfach die Folge.
Wesentlicher Ansatzpunkt der Behandlung liegt in der Ursachenklärung, Analyse und Änderung von Essgewohnheiten und dem Bewegungsverhalten. Psychotherapie und das Einbeziehen der Familie gehören zum Therapieplan.
|